Auf den Tag genau 97 Jahre nach der Unterzeichnung des Vertrags von Lausanne und der Festlegung der griechisch-türkischen Grenzen gab es am Freitag erste Anzeichen für eine Beruhigung der angespannten Lage zwischen den beiden Ländern. Aus dem Ausland mehrt sich die Kritik am Verhalten der Türkei.

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Ankara entsendet am heutigen Donnerstag (18.10.) das Forschungsschiff „Barbaros“ gemeinsam mit zwei Begleitbooten in die Meeresregion südwestlich von Zypern und südlich der griechischen Insel Kastelorizo. Die „Barbaros“ soll bis zum 19. Februar nach fossilen Brennstoffen in der Region suchen.

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Im östlichen Mittelmeer ist die Lage unbeständig: einerseits bilden sich Kooperationen, andererseits entsteht dort auch zunehmendes Konfliktpotential. Unterschiedliche Ansichten bestehen nach wie vor zwischen der Türkei auf der einen Seite und den beiden Ländern Griechenland und Zypern, die miteinander eng verbunden sind.

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In der Meeresregion zwischen Rhodos und Kastellorizo führt das türkische Forschungsschiff „Bilim 2“ seit dem 18. März in internationalen Gewässern meereskundliche Untersuchungen durch. Das griechische Außenministerium wies seine Botschaft in Ankara an, die „notwendigen Schritte“ einzuleiten. Vor allem moniert Athen, über dieses Vorhaben der türkischen Seite ungenügend informiert gewesen zu sein. Am Dienstag hatte zudem die türkische Korvette TCG BAFRA griechische Hoheitsgewässer durchfahren.
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