Die Finanzen der Parteien und vor allem deren Kredite werden derzeit von der Staatsanwaltschaft unter die Lupe genommen. Wie das Internetportal sofokleousin.gr berichtet, hätten zuständige Abteilungen der involvierten Banken bereits den Auftrag erhalten, Daten und entsprechende Erklärungen über die verdächtige Kreditvergabe an die Staatsanwaltschaft zu übergeben. Es handelt sich vor allem um Finanzmittel, die an die konservative ND und die sozialistische PASOK bis zum Jahr 2012 vergeben worden sind; beide haben Griechenland zwischen 1974 bis 2015 beinahe abwechselnd regiert.

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Am Wochenende hat die Kommunistische Partei Griechenlands (KKE) ihr 100jähriges Bestehen gefeiert. Es handelt sich um die älteste politische Partei Griechenlands. Im Rahmen des jährlich stattfindenden Festivals der Jungendorganisation der Partei (KNE) hat KKE-Generalsekretär Dimitris Koutsoumbas eine Ansprache gehalten. Er stellte fest, dass sich am Antonis Tritsis Park bei Athen – wo die Veranstaltung seit einigen Jahren durchgeführt wird – die Kinder, Enkelkinder und Urenkelkinder der Revolutionäre des 20. Jahrhunderts zusammengefunden hätten. Nun, so stellte er fest, beginne ein „neues Jahrhundert“ für die Partei.

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Journalistische Medien in Nordgriechenland wurden in dieser Woche gleich zweimal zur Zielscheibe einer autonomen Gruppierung. Am Donnerstag ist etwa ein Dutzend vermummter Personen in die Büros der Gewerkschaft der Redakteure der Tageszeitungen Makedoniens und Thrakiens (ESIEM-Th) in der nordgriechischen Stadt Thessaloniki eingedrungen. Sie haben technische Geräte, vor allem Computer, sowie ein Fax- und ein Fernsehergerät zerstört. Auf den Boden haben sie Flugblätter geworfen, auf denen von einem „Eingriff für die Gefangenen“ zu lesen war. Beobachter bewerteten das als eine Art Solidaritätsakt für Strafvollzugsinsassen aus dem linksradikalen bzw. terroristischen Spektrum.

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Mitglieder der kommunistischen Gewerkschaft PAME haben am Donnerstagmorgen die Büros des Finanzministeriums im Athener Zentrum besetzt. Vor den Eingängen des Ministeriums hatten sich Demonstranten versammelt. Sie protestieren damit gegen die jüngst mit den Geldgebern vereinbarten Sparmaßnahmen.

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Am Sonntag ging der 20. Kongress der kommunistischen Partei Griechenlands (KKE) in Athen zu Ende. Einig waren sich die Delegierten darin, die Partei weiter zu stärken, damit ein sozialer Umsturz herbeigeführt werden könne.

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