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Griechenland Zeitung - Nachrichten / Politik

Was geschieht mit den streunenden Hunden in der Olympiastadt?

  • Politik

Griechenland/Athen Als eine Gefahr für die öffentliche Gesundheit betrachtet die Mehrheit der Athener (59 %) die streunenden Hunde in der griechischen Hauptstadt. Die Frage gewinnt vor allem angesichts der bevorstehenden Olympiade zunehmend an Bedeutung. Wie aus einer gestern veröffentlichten Umfrage der Internationalen Tierschutzorganisation WSPA hervorgeht, sind 81 % der Hauptstädter dafür, die Streuner aus der Stadt zu verbannen; nur 15 % sind gegenteiliger Ansicht. 34 % der Befragten fühlen sich durch die herrenlosen Vierbeiner "deutlich belästigt", 16 % "etwas belästigt"; 35 % fühlen sich nicht gestört. Auf die Frage, wohin mit den Hunden, vertraten 58 % die Meinung, dass sie bis auf unabsehbare in Tierheime interniert werden müssten, 18 % plädieren für eine Sterilisation und den anschließenden Verbleib in der natürlichen Umgebung, 7 % sind für Sterilisation und anschließende Adoption durch Tierfreunde. Weiterlesen ...

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Zwist um zukünftigen Stadtpark am alten Flughafengelände

  • Politik

Athen/Griechenland Die Opposition spricht von einem "großen ökologischen Verbrechen", die Regierung hingegen betont, dass sie nicht wortbrüchig geworden sei. Zankapfel ist das Gelände des ehemaligen Flughafens Hellinikón im Süden Athens, der nach dem Umzug des Airports nach Spata zum größten Park Europas werden soll, wie Premierminister Kóstas Simítis vor drei Jahren zusicherte. Die endgültigen Entscheidungen sollen spätestens Ende März fallen. Eine frühere Studie sah ursprünglich für die insgesamt 550 ha des Areals die Bebauung von 150 bis 250 ha vor. Jüngst spricht man aber von der Bebauung von nur 100 ha, mit deren Hilfe man die Gestaltung der freien Flächen finanzieren will. Weiterlesen ...

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Urteile im Terroristenprozess verkündet

  • Politik

Ein Gericht in Athen verkündete heute um 9 Uhr morgens nach neunmonatiger Prozessdauer die Urteile gegen die mutmaßlichen Mitglieder der Terrororganisation "17. November" (17 N). Schuldig gesprochen wurde - neben weiteren fünfzehn Personen - als Urheber aller Attentate Aléxandros Giotópoulos, der als Führer des 17 N gilt. Vier Angeklagte gelten für das Gericht als unschuldig; dazu gehören Giánnis Serífis, Anéstis Papanastasíou, Theológos Psaradéllis sowie Angelikí Sotiropoúlou, die mit einem der Terroristen liiert war (Sávvas Xirós) und die Nr. 2, Dimítris Koufontínas, im Gefängnis heiratete. Weiterlesen ...

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Athens Erzbischof übt sich in "unchristlicher" Wortwahl

  • Politik

Der orthodoxe Erzbischof Athens und ganz Griechenlands, Christódoulos, sprach sich auf "unchristliche" Art gegen einen EU-Beitritt der Türkei aus und provozierte damit die fast einhellige Verurteilung seiner Äußerungen durch die politischen Parteien. Während der Predigt in einer Kirche des Athener Stadtteils Patíssia nutzte Christódoulos das Beispiel des orthodoxen Heiligen Serafím, der von den Türken zu Tode gequält worden war, um festzustellen: Serafím sei angeklagt worden, dass er in den Aufstand involviert gewesen sei und "deswegen haben sie in bei lebendigem Leibe gebraten wie Athanássios Diákos; jene, die heute in die Europäische Union wollen. Deswegen leisten wir Widerstand. Die Barbaren können nicht Teil der Familie der Christen sein. Wir können nicht gemeinsam leben. Weiterlesen ...

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Tausende Parkuhren sollen das Parkproblem in Athen mildern

  • Politik

Griechenland/Athen Um das leidige Parkproblem in Athen zu verbessern bzw. um Ordnung in die Angewohnheit des "wilden Parkens" zu bringen, will Bürgermeisterin Dóra Bakogiánni bis zum Sommer 2004 tausende Parkuhren montieren lassen. Spezielle Karten werden in den für Griechenland typischen Kiosken ("Períptera") erhältlich sein. Die Stunde Parkzeit soll mit einem Euro verrechnet werden. Parker ohne gültigen Parkausweis werden - wie in der Straßenverkehrsordnung vorgesehen - mit 65 Euro Bußgeld zur Kasse gebeten. Weiterlesen ...

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Erneuter Streik der Flugbegleiter von Olympic Airways

  • Politik

In einen neuen 48-stündigen Streik traten die Flugbegleiter der Olympic Airways am Dienstag. 15 der insgesamt 82 Linienflüge, darunter 14 Inlandsflüge, mussten gestrichen werden. Bereits am Wochenende hatten die Angestellten des griechischen Carriers einen zweitägigen Streik durchgeführt, dem rund 100 Flüge zum Opfer gefallen waren. Dem Unternehmen gingen dadurch Einnahmen in Höhe von fünf Mio. Euro verloren. Weiterlesen ...

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12 neue Parkhäuser mit 7.600 Plätzen bis zur Olympiade in Athen

  • Politik

Griechenland/Athen:12 Parkhäuser mit insgesamt 7.600 Stellflächen für Pkw sollen bis zur Olympiade 2004 in Athen fertig gestellt werden. Wie Vásso Papandréou, Ministerin für Umwelt, Raumordnung und öffentliche Arbeiten, am Wochenende mitteilte, wird ganz Attika damit über knapp 70.000 Pkw-Parkplätze verfügen. Ob der täglich steigende Bedarf damit gedeckt ist, wagen Kritiker zu bezweifeln. Weiterlesen ...

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"Rollende Ausstellungen" in der Hauptstadt

  • Politik

Griechenland/Athen: "Kunst in Bewegung". Unter diesem Motto werden in den kommenden sechs Monaten etwa 30 Busse des Athener Nahverkehrs künstlerisch gestaltet. Die Initiative dafür ging vom Transportministerium aus, und es konnte drei bekannte griechische Künstler für diese Aktion gewinnen: Dimítris Mytarás, Kóstas Tsóklis und Alékos Fassianós. Den grauen Alltag der Hauptstadtbewohner werden rote und blaue Tauben verschönern ("geflügelter Bus" von Fassianós), Bildstreifen mit blühenden Sträuchern (Tsóklis) und eine bunte Schmetterlingskolonne (Mytarás). "Der Bus selbst wird zur Kunst. Weiterlesen ...

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Weihnachts- und Neujahrsfest in der Olympia-Stadt Athen

  • Politik

Griechenland/Athen:  Das diesjährige Weihnachtsfest wird in der Gemeinde Athen in diesem Jahr vom 12. Dezember bis zum 6. Januar gefeiert. Kernstück der Feierlichkeiten soll eine "Zuckerstadt" für die Kinder am zentralen Sýntagma-Platz - unterhalb des Parlaments - sein. Dutzende Konditoren werden eigens dafür täglich frische Süßigkeiten produzieren. Weiterlesen ...

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Bestürzung und Beunruhigung wegen der Terroranschläge im Nachbarland

  • Politik

Die fürchterlichen Terroranschläge in der benachbarten Türkei vom vergangenen Wochenende und vom Donnerstag wurden auch in Griechenland mit größter Bestürzung aufgenommen. Als Folge der Attentate in Istanbul wurden in Athen und anderen Städten mit ausländischen Einrichtungen die Sicherheitsmaßnahmen verschärft. Sicherheitsvorkehrungen wurden aber ebenfalls an den Häfen und Flughäfen des Landes sowie in der U-Bahn der Hauptstadt getroffen. Wie ein Polizeioffizier gegenüber der Tageszeitung "Ta Néa" feststellte, gebe es in Griechenland keine Hinweise darauf, dass extreme islamistische Zellen aktiv seien. Trotzdem würde ein bekannter Kreis vor allem muslimischer Einwanderer beobachtet. Weiterlesen ...

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Athen nach Attentat in Istanbul beunruhigt

  • Politik

Geschockt und beunruhigt ist Griechenland über den Terroranschlag vom Samstag in Istanbul, bei dem 23 Menschen den Tod fanden. Das Attentat wurde von der gesamten politischen Führung aufs schärfste verurteilt. Unter den ersten, die ihre Bestürzung gegenüber der Türkei zum Ausdruck brachten, war die Regierung in Athen. Die Sicherheitsvorkehrungen bei israelischen Einrichtungen in Griechenland sind unterdessen verschärft worden, auch wenn aus Kreisen der Polizei verlautet, dass nach vorliegenden Informationen "nichts beunruhigendes" festzustellen sei. Wie die internationalen Agenturen berichteten, hat die Al-Kaida-Gruppe "Brigaden des Märtyrers Abu Hafs el Masri" die Verantwortung für das Blutbad in Istanbul übernommen. Weiterlesen ...

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Gedenktag versetzt Polizei in Bereitschaft

  • Politik

An die 7.000 Polizisten werden aufgeboten, damit die Veranstaltungen zum 17. November am kommenden Montag ohne Ausschreitungen über die Bühne gehen. An diesem Tag gedenkt man in Griechenland des Studentenaufstandes in der Technischen Hochschule (Polytechnío) gegen die Militärjunta im Jahre 1973. Diese Widerstandsaktion gilt als Anfang vom Ende der Obristendiktatur. Weiterlesen ...

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Koordinations- und Sicherheitspläne für Olympia 2004 werden konkret

  • Politik

Immer konkreter werden die Pläne, um Versorgungs-, Transport- und Sicherheitsprobleme während der Olympischen Spiele 2004 zu vermeiden. So werden in der Zeit vom 2. August bis zum 4. September die öffentlichen Verkehrsmittel in Athen rund um die Uhr im Einsatz sein, um einen reibungslosen Transport der Gäste zu garantieren. Wer im Besitz von Tickets für die Sportveranstaltungen ist, wird U-Bahn, S-Bahn, Busse, Straßenbahnen kostenlos benutzen können. Weiterlesen ...

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Athen dementiert „Spiegel“-Bericht über angeblichen Albaner-Aufstand

  • Politik

Einen Bericht des "Spiegel" über angebliche Pläne für eine bewaffnete Rebellion von albanischen Extremisten auf griechischem Territorium wies Athen kategorisch zurück. Aus Kreisen des Außenministeriums hieß es, dass der Bericht "provokant" sei und sich auf "nicht existente" Daten stütze. Der Artikel im "Spiegel" unter dem Titel "Aufstand der Skipetaren" beruft sich auf die Aussagen eines 27jährigen albanischen Studenten in Thessaloniki, der behauptet, dass paramilitärische Gruppen an der griechisch-albanischen Grenze noch vor den Olympischen Spielen im August 2004 eine Erhebung planten, um damit ein "Großalbanien" zu schaffen. Jeder Kämpfer, der sich am Aufstand für ein halbes Jahr beteiligt, soll von einer nicht genannten albanischen Partei 15.000 Euro erhalten. Weiterlesen ...

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Hungerstreik von "Gipfel-Gefangenen"

  • Politik

Der EU-Gipfel von Thessaloniki liegt fünf einige Monate zurück. Im Zuge der Protestaktionen von Globalisierungsgegnern und zahlreichen anderen Organisationen kam es damals zu mehreren Festnahmen. Sieben Personen befinden sich seither noch immer in Haft. Fünf davon traten vor einigen Wochen in den Hungerstreik und mussten in dieser Woche - gezeichnet von der langen Nahrungsverweigerung - in ein Krankenhaus in Thessaloniki eingeliefert werden. Bei den Hungerstreikenden handelt es sich um drei Griechen, einen Spanier und einen Engländer. Weiterlesen ...

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