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Griechenland Zeitung - Nachrichten / Wirtschaft

Erste Probefahrten für die neue Straßenbahn

An der Küstenstraße Attikas wird von Piräus bis zur Athener Vorstadt Glyfáda im Süden gegraben. Ein Grund dafür ist die Verlegung der Gleise für die Straßenbahn. Die Hauptstadt besaß bis in die 50er Jahre eine Tram, die jedoch im Zuge der damaligen "Modernisierung" entfernt wurde. In dieser Woche konnten nun die ersten Testfahrten für die neue Tram absolviert werden. Neun Straßenbahnzüge sind bereits eingetroffen, insgesamt sollen es im Frühjahr dann 35 sein. Weiterlesen ...

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Aufholjagd bei der Teuerung

Griechenland liegt hinsichtlich des Preisniveaus im Mittelfeld der EU, hat jedoch zu Lasten der Konsumenten einiges aufgeholt. Unter 16 europäischen Ländern belegt Hellas Platz acht und ist damit teurer als etwa Deutschland, Österreich, Frankreich oder Belgien. Das geht aus der Studie "Euro Price Barometer" von ACNielsen hervor, die jeweils Preisniveau und Kaufkraft berücksichtigte. In Hellas steigen die Preise überdies schneller als in fast allen anderen Ländern Europas. Als Grundlage der Untersuchung dienten 100 Produkte, deren Preisentwicklung im Zeitraum Mai 2002 bis Juni 2003 unter die Lupe genommen wurde. Weiterlesen ...

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Neue Straßenkilometer bringen Erleichterung für Verkehrsaufkommen in Athen

In wenigen Tagen wird das Verkehrsnetz im Großraum Athen um 26 Kilometer erweitert und eine Verbindung zwischen den so genannten Nationalstraßen Richtung Westen nach Korinth und Richtung Norden nach Lamía und darüber hinaus zwischen West- mit Ostattika hergestellt. Diese "Leistung" wird durch die Übergabe des Teilstücks der Attika-Ringstraße (Attikí Odós) zwischen Elefsína im Westen und dem Knoten Metamórfossis vollbracht. Insgesamt umfasst die Attika-Ringstraße zusammen mit der Hymettos-Tangente nun mehr als 65 Kilometer. Nur mehr ein etwa drei Kilometer langes Teilstück wartet auf seine Fertigstellung im April 2004. Durch die Neueröffnung des 26 Kilometer langen Abschnitts kann man von Elefsína aus den Flughafen "Elefthérios Venizélos" in nur 35 Minuten erreichen. Weiterlesen ...

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"Teure" und "billige" Städte: Athen belegt einen Mittelplatz

Chaniá auf Kreta ist für die Hausfrau bzw. den Hausmann die teuerste Stadt Griechenlands. Billigste Stadt für den Kauf von Gütern des täglichen Bedarfs ist die Hafenstadt Piräus. Dies geht aus einer Untersuchung des Verbraucherinstituts INKA hervor, die am Dienstag veröffentlicht wurde. Ermittelt wurden landesweit 196 Produkte, die in den durchschnittlichen Einkaufskorb gehören. Weiterlesen ...

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Trinken die Griechen den teuersten Kaffee?

Griechenland/Athen. Der teuerste Kaffee Europas wird möglicherweise in Athen serviert. Einer Untersuchung der Tageszeitung "Kathimeriní" zufolge kostet die Tasse Espresso in Athen durchschnittlich 2,80 Euro, während der gleiche Kaffee in Brüssel für nur einen Euro, in Paris für 1,80 Euro, in London für 2,30 Euro, in Berlin für 2,00 Euro und in Rom für 1,00 Euro zu haben sei. Der Filterkaffee kostet in Athen im Schnitt um die 2,60 Euro, der Griechische Kaffee (Ellinikós) um die 2,40 Euro. Die Besitzer der Cafés führen ihre gepfefferten Preise einerseits auf die hohen Geschäftsmieten zurück. Weiterlesen ...

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Athen wurde teures Pflaster für Büros

Athen holte im vergangenen Jahr hinsichtlich der Lebenskosten beträchtlich gegenüber anderen europäischen Großstädten auf. Die griechische Metropole katapultierte sich von 2001 auf 2002 in das obere Drittel der Rangliste. Mit einer ähnlichen Entwicklung bei den Kosten für Büromieten arbeitete sich Athen ebenfalls einige Positionen nach vorne und liegt nun nach Angaben des internationalen Hauses CB Richard Ellis Global auf Platz 25 unter den Städten der Welt. In der Kapitale Griechenlands muss man für einen Quadratmeter Büro mehr als 420 Euro Miete jährlich hinblättern. Athen liegt damit vor anderen europäischen Städten wie Berlin, Rom, Brüssel oder Lissabon. Weiterlesen ...

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Gründung der ersten großen Taxi-Unternehmen

Die ersten größeren Taxiunternehmen werden derzeit in Athen, Thessaloniki und in Heraklion auf Kreta gegründet. Es handelt sich in erster Linie um bereits bestehende Funk-Taxi-Vereinigungen, die sich nun auf Basis eines jüngst im Parlament verabschiedeten Gesetzes zu festeren Unternehmensstrukturen wie etwa Aktiengesellschaften zusammenschließen können; bisher war jeder Taxler auf sich allein gestellt. Das größte dieser Unternehmen ist die Taxi-Firma "Kosmos1" in Athen, das in den nächsten Tagen die Lizenz erhalten soll. Angeschlossen haben sich ihr bisher 836 Taxi-Besitzer. Nach dem Erhalt der Lizenz will "Kosmos1" auch Luxuslimousinen und Kleinbusse erwerben. Weiterlesen ...

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Die Griechen ignorieren das Fahrrad

Am heutigen Montag begehen etwa tausend europäische Städte und Gemeinden den autofreien Tag. In Griechenland "feiert" man ihn gezwungenermaßen auf paradoxe Art: Die Tankstellenbesitzer haben seit heute früh und auf unbestimmte Zeit wegen Differenzen mit dem Wirtschaftsministerium die Zapfhähne abgedreht, und aus demselben Grund streiken bis Freitag Früh die Taxifahrer. Aus Anlass des autofreien Tages wurde aber auch eine Studie der Aristoteles Universität Thessaloniki veröffentlicht, aus der hervorgeht, dass die Griechen gemeinsam mit den Portugiesen jene sind, die sich vom Pkw nicht trennen können und für die die Benutzung des umweltfreundlichen Fahrrades mehr oder weniger unbekannt ist. Die Studie zeigt, dass beispielsweise in Thessaloniki nur 2 % der Bewohner auf das Fahrrad als Fortbewegungsmittel zurückgreifen. Als Hauptursache dafür wird die fehlende Infrastruktur angegeben. Weiterlesen ...

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Regierung im Clinch mit den Taxlern

Die Taxifahrer im Großraum Athens streikten in dieser Woche zwei Tage; in der kommenden wollen sie gar vier Tage in den Ausstand gehen. Mit der Aktion versuchen sie eine Regelung abzuwehren, die ihnen ab 1.1.2004 vorschreibt, maschinell gedruckte Quittungen auszustellen. Für viele Hauptstädter ist die Absenz der gelben Taxis aber gar keine große Strafe, denn der Verkehrsfluss in den Straßen der Metropole verbessert sich ohne Taxis spürbar. Weiterlesen ...

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Marken-Imitate überschwemmen den griechischen Markt

15 bis 17 Prozent der in Griechenland verkauften Markenprodukte sind Imitate. Dazu gehören Sonnenbrillen, CDs, Handtaschen und Software für den PC. Nach Einschätzung des griechischen Handelsverbandes (ESEE) finden die Imitations-Produkte beim Konsumenten reißenden Absatz, weil die Schwarzwaren um etwa 50 Prozent billiger sind. Nach Hunderten Klagen aus dem Einzel- und Großhandel zeigt sich das Wirtschaftsministerium nun entschlossen, das Phänomen zu bekämpfen. Schärfere Kontrollen führt derzeit die Finanzpolizei auch. Weiterlesen ...

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Abschied von der alten Olympic Airways

Olympic Airlines. Unter diesem Namen soll sich die verschuldete und gebeutelte nationale Fluggesellschaft Olympic Airways im Herbst wie ein Phoenix aus der Asche erheben. Transportminister Verelís und Finanzminister Christodoulákis legten in diesen Tagen eine entsprechende Gesetzesnovelle vor. Die neue, private Fluglinie soll 1.850 Angestellte haben. Weiterlesen ...

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Viele arbeiten, viele arbeiten nicht

Nur 56,9 Prozent der griechischen arbeitsfähigen Bevölkerung, das heißt zwischen 15 und 64 Jahren, ist auch wirklich aktiv. Damit liegt Hellas deutlich unter dem europäischen Durchschnitt, der 64,2 Prozent erreicht. Nach Angaben von Eurostat schneiden die Männer der Altersgruppe 55 bis 64 relativ gut ab. Hier sind 55,1 % aktiv im Arbeitsleben, während der europäische Durchschnitt bei 49,0 Prozent liegt. Die Griechinnen hingegen erreichen nur 24,4 Prozent (EU-Durchschnitt: 30,2 Prozent). Weiterlesen ...

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Preiskampf auf den griechischen Märkten

Die Teuerungswelle ist eines jener Probleme, das die griechischen Bürger tagtäglich am eigenen Leib zu spüren bekommen. Das für die Preiskontrolle zuständige Entwicklungsministerium ist seit längerem bemüht, den Preisauftrieb zu stoppen - mit wechselndem Erfolg. In dieser Woche wurden die Fälle von 30 Verkäufern auf Wochenmärkten dem Staatsanwalt übergeben, denen Preiswucher vorgeworfen wird. Bei den 30 Verkäufern - die aus Athen und der Provinz kommen - handelt es überwiegend nicht um Produzenten. Die "Missetäter" hatten auf den Wochenmärkten Frischobst und -gemüse zum Teil mit einer Gewinnspanne von 230 % verkauft. Weiterlesen ...

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Verlagsunternehmen WAZ an Lambrakis-Gruppe interessiert

Ein mögliche Kooperation des größten griechischen Medienunternehmens DOL (Lambrakis-Gruppe) und der deutschen WAZ-Gruppe wurde in Athen bekannt gegeben. Im einem Joint Venture wird Lambrakis voraussichtlich 51 % der Anteile besitzen, der Rest ginge an die WAZ. Als gemeinsamer Markt wurden "die sich erweiternde EU" und der Raum des östlichen Mittelmeeres genannt. Die WAZ hat sich bereits in Kroatien, Serbien, Montenegro, in der früheren Republik Mazedonien (FYROM), in Rumänien, Ungarn, in Österreich und in Bulgarien in verschiedene Medienunternehmen eingekauft. Sie gilt bereits jetzt als der dominierende Zeitungsverlag in Südosteuropa. Weiterlesen ...

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„Die griechische Fährschifffahrt ist vom Bankrott bedroht“

„Die griechische Fährschifffahrt ist vom Bankrott bedroht“. Mit diesen dramatischen Worten beschreibt die Tageszeitung „To Vima“ die Lage und bezieht sich dabei auf ein Gesetz aus dem Jahr 2001. Das Gesetz wurde unmittelbar nach der Fährtragödie mit der „Express Samina“, die 81 Menschenleben forderte, beschlossen und sieht u. a. vor, dass alle Schiffe, die ein Alter von 30 Jahren erreicht haben, aus dem Verkehr gezogen werden müssen. Weiterlesen ...

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