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Griechenlands neofaschistische Partei Chryssi Avgi (CA) darf bei den Europawahlen am 25. Mai kandidieren. Das hat am Sonntagabend das griechische Höchstgericht, der Areopag, entschieden. Argumentiert wurde damit, dass die Chryssi Avgi bisher nicht verurteilt worden ist. Außerdem seien die Mitglieder dieser Partei noch immer im Vollbesitz ihre politischen Rechte.
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Vier Parlamentarier der faschistischen Partei Chryssi Avgi (CA) werden jeweils zwischen dem 6. und dem 13. Juni ihre Aussage zu Protokoll geben. Ursprünglich sollten sie am heutigen Montag aussagen, doch der Termin wurde heute auf Juni vertagt. Bei den Betroffenen handelt es sich um Dimitris Koukoutsis, Nikos Kouzilos, Eleni Zaroulia und Michalis Arvanitis, ihnen wird Mitgliedschaft und Führung einer verbrecherischen Organisation vorgeworfen.
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Mitglieder der neofaschistischen Chryssi Avgi (CA) haben am Wochenende mit gewalttätigen Aktionen erneut auf sich aufmerksam gemacht. Am Samstag haben etwa 100 Mitglieder dieser Partei eine Demonstration in Keratsini, einem Stadtteil von Piräus, durchgeführt. Sie marschierten zum Teil in militärischer Formation auf, trugen schwarze Pullover mit der Aufschrift „Chryssi Avgi“ sowie Kapuzen oder auch Motoradhelme, um nicht wiedererkannt zu werden. An jenem Ort, wo der Rapper Pavlos Fyssas vor etwa vier Monaten von einem Anhänger der CA ermordet wurde, sorgten sie für tumultartige Szenen. Ein Transparent, das zu Ehren des Ermordeten dort aufgehängt war, rissen sie ab.
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Ein Großteil der griechischen Öffentlichkeit zeigt sich nach der Ermordung eines 34-jährigen Mannes aus der linken Rapper-Szene schockiert. Er war in der Nacht von Dienstag auf Mittwoch von einem Anhänger der faschistischen Partei Chryssi Avgi auf offener Straße erstochen worden. Ministerpräsident Antonis Samaras (ND) erklärte per Fernsehbotschaft: „Die Demokratie ist stärker, als es sich ihre Feinde vorstellen.“ Sein stellvertretender Regierungschef, Evangelos Venizelos (PASOK), bezeichnete die Chryssi Avgi in einem Radiointerview als „kriminell“. Das vorhandene Rechtssystem sei jedoch völlig ausreichend, um derartige Taten zu bestrafen.

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Sechs Anhänger der neofaschistischen Partei Chryssi Avgi (Goldene Morgenröte) wurden am Mittwochabend von der Polizei festgenommen. Grund dafür war eine von den zuständigen Behörden nicht genehmigte Veranstaltung auf dem Ausgrabungsgelände des antiken Delphi. In einer Erklärung der Chryssi Avgi hieß es, dass man auf diesem „Heiligen Gelände der antiken Welt … Themen der griechischen Geschichte" behandeln wollte. Anlass war der Augustvollmond in der Nacht von Mittwoch auf Donnerstag. In dieser Nacht bleiben traditionell viele archäologische Stätten des Landes geöffnet, der Zutritt für die Besucher ist meist kostenlos.
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