Griechenland und Ankara wollen das gegenseitige Vertrauen stärken. Zwischen dem 17. und dem 21. Februar finden in Athen deshalb Gespräche statt.

Freigegeben in Politik

Er kann aufatmen, und muss jedoch gleichzeitig schon wieder tief Luft holen: Ministerpräsident Alexis Tsipras und sein Kabinett haben Mittwochnacht das Vertrauen vom Parlament erhalten. Es ist allerdings eine extrem knappe Mehrheit gewesen, die zustande kam: 151 Volksvertreter der 299 Anwesenden haben für die Regierung votiert.

Freigegeben in Politik
Die Griechen mögen zwar den Euro, haben aber nicht die beste Meinung über die Europäische Union. Zu diesem Ergebnis kommt eine Erhebung des Eurobarometers, die am Dienstag veröffentlicht worden ist. Demzufolge trauen 72 % der Griechen der Europäischen Union nicht. Mehr als die Hälfte (54 %) haben eine negative Meinung zur EU. Damit liegen die Griechen über dem EU-Durchschnitt.
Freigegeben in Politik
Griechenland / Athen. Eine Mehrheit von 52 % der Griechen haben nie oder fast nie Vertrauen in die jeweilige Regierung, und nur 40 % hin und wieder. Das geht aus einer Umfrage hervor, die in der Sonntagsausgabe der Tageszeitung „Kathimerini“ veröffentlicht wurde. Die Befragten vertreten außerdem massiv die Ansicht, dass die Regierungen in Griechenland den Interessen von mächtigen Lobbys dienen (89 %). 77 % der Befragten glauben, dass die öffentlichen Gelder verschwendet werden und 65 % sind überzeugt, dass die Regierungen korrupt sind.
Freigegeben in Politik
Hoch gepokert und verloren. So schien es für einige Stunden. Der Rücktritt des griechischen Premiers Jorgos Papandreous von der sozialdemokratischen PASOK-Partei stand für viele Medien schon fest. Er hatte mit seiner angekündigten Volksabstimmung über das jüngste Griechenland-Programm der Eurozone einen politischen Befreiungsschlag versucht, der zum Scheitern verurteilt schien. Papandreou wollte damit von seinen Bürgern, aber in erster Linie auch von der konservativen ND, der größten Oppositionspartei, eine Zustimmung zum neuen Hilfspaket der EU und den damit verbundenen Auflagen „erpressen“ – wie ihm seine Kritiker vorwarfen.
Freigegeben in Politik