Freitag, 12. Februar 2016 10:50

Griechenlands Bauern belagern Athen TT

Aus Kreta kamen sie mit Schiffen, aber auch von der Peloponnes, aus Thessaloniki und anderen Teilen des Landes. Die griechischen Bauern wollen am heutigen Freitag (12.2.) die Hauptstadt für mehrere Tage besetzen und vor dem Parlament kampieren. Grund für ihren Aufmarsch sind geplante Steuererhöhungen und eine Reform des Renten- und Versicherungssystems. 

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Angesichts von Steuererhöhungen und Rentenreform verschärfen sich in vielen Landesteilen die Proteste der Bauern. Für den Freitag dieser Woche planen sie vor dem Parlament in Athen eine Kundgebung. Am dortigen Syntagmaplatz wollen sie für mindestens zwei Tage in Zelten kampieren. Zum Teil wollen sie mit ihren Traktoren dorthin fahren – was in der Praxis wohl ein Verkehrschaos in der Hauptstadt nach sich ziehen würde.

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Angesichts des am Montagabend stattfindenden EU-Gipfeltreffens, bei dem über die seit Monaten schwelende Griechenland-Problematik entschieden werden soll, finden bzw. fanden in diesen Tagen mehrere Kundgebungen statt. Die Motivationen sind unterschiedlich: „Für den Euro“, „Gegen den Euro“ und „Für harte Verhandlungen“.

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Am Samstag beginnt die Internationale Thessaloniki Messe (DETH). Sie wird eine Woche andauern. Eingeweiht wird die Messe von Ministerpräsident Samaras. Parallel zu den Veranstaltungen finden zahlreiche Proteste statt.  Die 78.
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In Griechenland gibt es derzeit zwei Gründe zu protestieren. Einerseits wird gegen Entlassungen von Staatsdienern gestreikt. Viele demonstrieren aber auch gegen gewalttätige Aktionen der neofaschistischen „Goldenen Morgenröte“. Zum zweiten Tag in Folge streikt heute ganztägig die griechische Dachgewerkschaft Öffentlicher Dienst (ADEDY). Daran beteiligen sich Hafenlotsen, Lehrer, Angestellte der Finanzämter, des Kulturministeriums und Krankenhauspersonal.
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