Griechenland / Athen. Griechenlands Ministerpräsident Kostas Karamanlis bedankte sich am Montag telefonisch beim türkischen Ministerpräsidenten Recep Tayyip Erdogan für die während der Waldbrände in Ostattika geleistete Unterstützung. Ankara hatte am Montagvormittag ein Feuerlöschflugzeug geschickt. Erdogan hatte außerdem angedeutet, dass zwei weitere Flugzeuge entsandt werden könnten. Kurze Zeit nach dem Telefongespräch zwischen Karmanlis und Erdogan registrierte Athen neuerliche Überflüge der griechischen Insel Farmakonissi durch türkische Kampfflugzeuge.
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Griechenland / Athen. Der Sprecher der größten griechischen Oppositionspartei PASOK, Jorgos Papakonstantinou, brachte angesichts der verheerenden Waldbrände in Nordostattika die Hoffnung zum Ausdruck, dass nach den Ursachen und den Verantwortlichen gesucht werde, sobald die Brände vollständig gelöscht seien. Seine Partei habe in der Vergangenheit Kritik geübt, leider habe man seit den katastrophalen Bränden im Jahre 2007 nichts hinzu gelernt.
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Griechenland / Athen. Premierminister Kostas Karamanlis besuchte am gestrigen Montag den Stützpunkt für die Löschflugzeuge bei Elefsina. Begleitet wurde er u.a. von Verteidigungsminister Evangelos Meimarakis.
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Griechenland / Athen. Als Protest gegen die Waldbrände, die am Wochenende in Nordost-Attika mehr als 20.000 Hektar Wald und Buschland vernichteten, wollen sich engagierte Bürger am Freitag dieser Woche am Athener Syntagma Platz versammeln. Die Protestveranstaltung beginnt um 19.00 Uhr.
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Die schweren Wald- und Buschbrände in Nord-Ost-Attika, die am Freitagabend ausgebrochen waren, konnten in den letzten Stunden gelöscht werden. Auch in anderen Landesteilen, zum Beispiel bei Karystos auf Euböa, bei Tripolis und Porto Germeno (Korinthischer Golf), auf den Inseln Skyros, Zakynthos und Chios brachte die Feuerwehr die Brände unter Kontrolle. Begünstigt wurden die Löscharbeiten durch die nachlassenden Winde, die noch am Wochenende bis Stärke 8 erreichten. Todesopfer sind keine zu beklagen, einige Personen mussten mit Atembeschwerden oder leichten Verbrennungen in Krankenhäuser eingeliefert werden. Die entstandenen ökologischen  und Sachschäden sind enorm.
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