Griechenland Zeitung - Nachrichten / Politik

Ultimatum zur Lösung der Namensfrage TT

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Griechenland / Athen. Auf jüngste Äußerungen des Ministerpräsidenten der FYROM, Nikola Gruevski, dass die derzeitigen Verhandlungen zur Lösung der Namensfrage nur den bilateralen Gebrauch des Namens zwischen Griechenland und der FYROM dienten, reagierte UNO-Sondervermittler Matthew Nimetz (links im Bild bei seinem jüngsten Treffen mit dem griechischen Verhandlungsführer, Botschafter Adamantios Vassilakis; Foto: ek) mit Unverständnis. Der heutigen Ausgabe der Zeitung „Kathimerini" zufolge soll Nimetz Gruevski das Ultimatum gestellt haben, die Verhandlungen für die Lösung der Namensfrage auf Eis zu legen, falls dieser nicht von seiner unflexiblen Haltung abrücken sollte.Außenministerin Dora Bakojanni, erklärte heute in einem Interview gegenüber dem Fernsehsender MEGA, dass „Herr Gruevski selbst Hindernisse für den EU-Beitritt und für den euro-atlantischen Kurs seines Landes in den Weg legt". Sie verwies darauf, dass das Veto Griechenlands, falls die Namensfrage bis zum kommenden Oktober noch nicht gelöst ist, weiterhin bestehen bleibt. Weiterlesen ...

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Griechischsprachige Kinder aus Kalabrien reisen zurück in die Heimat

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Griechenland / Athen. 21 Jugendliche im Alter von 14 bis 18 Jahren aus Kalabrien verabschiedeten sich gestern von Vize-Außenminister Theodoros Kassimis. Die Kinder aus der griechisch-sprachigen Region im italienischen Kalabrien waren auf Einladung von Kassimis in Griechenland zu Gast. Kassimis hatte durch seinen Besuch in Kalabrien im Mai ein neues Kapitel in den Beziehungen zu griechisch-sprachigen Regionen in Italien eröffnet. Das Besuchsprogramm soll im nächsten Jahr auf drei Wochen erweitert werden. Weiterlesen ...

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Sondierende Gespräche vor der Messe Thessaloniki

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Griechenland / Athen. Anlässlich der vom 6. bis zum 14. September stattfindenden Internationalen Messe in Thessaloniki, die Regierung und Oppositionsparteien traditionell als Tribüne zur Darstellung ihrer Politik nutzen, traf sich Premier Kostas Karamanlis am Montag mit Vertretern des Gewerkschaftsbundes GSEE sowie mit Vertretern des Unternehmerverbandes SEV. Gegenüber den Gewerkschaftern machte der Premier deutlich, dass die Arbeitnehmer finanziell nicht zusätzlich belastet würden: „Wir werden Geld aus anderen Quellen finden. Weiterlesen ...

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Fraktionsvorsitzender der Linksallianz besucht Brandregionen auf der Peloponnes

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Griechenland / Ilia. Der Fraktionsvorsitzende des linken Wahlbündnisses SYRIZA, Alekos Alavanos, warf der Regierung mangelndes Engagement bei der Katastrophenhilfe nach den verheerenden Waldbränden im vergangenen Jahr vor. Im Rahmen einer Inspektion in der Präfektur Ilia auf der Peloponnes bezeichnete er die Regierung der Nea Dimokratia als eine „Regierung mit geringen Fähigkeiten". Seiner Ansicht nach werde es deshalb zu vorverlegten Parlamentswahlen kommen. Weiterlesen ...

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UNO-Sondervermittler Nimetz traf Bartholomäus

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Griechenland / Chalkidiki. Der für die Lösung der Namensfrage der früheren jugoslawischen Republik Mazedonien (FYROM) verantwortliche UNO-Sondervermittler Matthew Nimetz traf am Samstag den ökumenischen Patriarchen Bartholomäus auf dem Heiligen Berg Athos. Anwesend bei dem Treffen waren auch der ehemalige Erzbischof von Ohrid, Michail, sowie der griechischen Verhandlungsführer in der Namensfrage, Adamantios Vassilakis. Mit ihm hatte Nimetz bereits einige Tage vorher Gespräche in Thessaloniki geführt. Nimetz gab dem ökumenischen Patriarchen einen Zwischenbericht über den Stand der Verhandlungsgespräche zwischen Athen und Skopje. Weiterlesen ...

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Verbaler Schlagabtausch in der Namensfrage

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Griechenland / Athen. Außenministerin Dora Bakojanni kommentierte am Sonntag jüngste Äußerungen des Premierministers der früheren jugoslawischen Republik Mazedonien (FYROM) Nikola Gruevski zur Lösung der Namensfrage als „völlig provokant" und „unversöhnlich". Sie hob hervor, dass Gruevski an seiner Strategie festhalte, „die Verhandlungen zu untergraben". Letzterer hatte am Samstag geäußert, dass die seit 17 Jahren ungelöste „Namensfrage" daher rühre, dass „Griechenland tiefe und große Probleme hat" und das Land alle zwei Wochen von einem „großen Skandal" erschüttert werde. Einige der jüngst von UNO-Sondervermittler Matthew Nimetz präsentierten Ideen bezeichnete Gruevski als „interessant" und man habe diese analysiert. Weiterlesen ...

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Premier Karamanlis führt Gespräche mit Sozialpartnern

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Griechenland / Athen. Anlässlich der vom 6. bis 14. September stattfindenden Internationalen Messe in Thessaloniki traf sich Premier Kostas Karamanlis heute mit Vertretern des Gewerkschaftsbundes GSEE. Bei den Gesprächen waren auch Wirtschaftsminister Jorgos Alogoskoufis, Entwicklungsminister Christos Folias und die Ministerin für Beschäftigung und Soziales, Fani-Palli Petralia, anwesend. Weiterlesen ...

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Kommunistische Partei kritisiert Regierung und Olympische Spiele

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Griechenland / Athen. Die Generalsekretärin der Kommunistischen Partei Griechenlands (KKE), Aleka Papariga, übte am Sonntag scharfe Kritik an der Politik der Regierung sowie an der Rolle und dem Wert der Olympischen Spiele. Die Höchstleistungen im Medaillenkampf, so Papariga, seien „von Banken und der Industrie gefördert". Griechenland müsse sich aus diesem Prozess heraus lösen. Die vor einem Jahr über einen Teil der Peloponnes und Euböas hinweggefegten Waldbrände bezeichnete sie als „großes und dauerhaftes politisches, wirtschaftliches und ökologisches Verbrechen gegen das griechische Volk". Weiterlesen ...

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Dopingskandal trübt Medaillenfreude TT

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Griechenland/Athen. Die griechische Olympia-Mannschaft verbuchte ihre ersten Medaillengewinne bei den Pekinger Spielen. Zweimal Bronze (Dreisprung, Segeln) und einmal Silber (Rudern) holten sich Griechenlands Athleten am 17. August und setzten damit der Erfolglosigkeit der neun vorangegangenen Wettkampftage ein Ende.Für die Erfolge sorgten allesamt Sportler, die bereits bei den vergangenen Olympischen Spielen von Athen auf dem Podest standen: Vassilis Polymeros und Dimitris Mougios gewannen Silber im Ruder-Zweier und standen somit einen Platz höher als vor vier Jahren in Athen. Weiterlesen ...

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Am morgigen Freitag wird überall im Land das Fest von Maria Himmelfahrt gefeiert TT

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Griechenland / Athen. Am morgigen 15. August wird in ganz Griechenland „Maria Himmelfahrt" gefeiert. Dieser Tag ist einer der wichtigsten Feiertage in Griechenland (unser Foto zeigt den Wallfahrtsort Tinos, wo eine wundertätige Marien-Ikone verehrt wird; Foto: ek). Alle Behörden und Geschäfte bleiben geschlossen. Weiterlesen ...

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Außenministerin Bakojanni fordert sofortige Friedensmaßnahmen in Südossetien

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Belgien / Brüssel. Nach dem Ende der militärischen Offensiven in Südossetien definierte die griechische Außenministerin Dora Bakojanni am gestrigen Mittwoch wichtige Ziele zur Konfliktlösung in der Krisenregion im Kaukasus. Die Außenministerin forderte neben der permanenten Einhaltung der Waffenruhe den sofortigen Dialog der beteiligten Streitkräfte Georgiens und Russlands. Im Zuge eines außerordentlichen Krisentreffens der EU-Außenminister in Brüssel bemerkte Bakojanni außerdem, dass Griechenland die jüngsten Entwicklungen im Krisengebiet begrüßen würde. Sie unterstrich auch die außenpolitischen Prinzipien Griechenlands. Weiterlesen ...

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UNO-Sondervermittler Nimetz: Neue Ideen für die Namensfrage

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USA / New York. Am gestrigen Mittwoch traf sich der UNO-Sondervermittler für die Namensfrage Matthew Nimetz in separaten Gesprächen mit der Delegation der früheren jugoslawischen Republik Mazedonien (Uno-Kurzbezeichnung: FYROM) und Griechenlands in New York. Nach den Gesprächen stellte er fest, dass die Namensfrage „lösbar" sei. Während der Kontakte mit beiden Seiten habe er auch über „neue Ideen" gesprochen. Weiterhin betonte er, das zentrale Thema „ist und bleibt" die Namensfrage. Weiterlesen ...

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Separate Gespräche unter Schirmherrschaft der UNO zur Lösung der Namensfrage

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Griechenland / Athen. Vor den offiziellen Gesprächen zur Lösung der Namensfrage der ehemaligen jugoslawischen Republik Mazedonien (UNO-Kurzbezeichnung: FYROM), die am Donnerstag und Freitag diese Woche stattfinden, führt UNO-Sondervermittler Matthew Nimetz am heutigen Mittwoch separate Gespräche mit den Vertretern beider Länder. Heute Vormittag traf er sich bereits mit der Delegation der FYROM; heute Nachmittag wird er eine Unterredung mit der griechischen Delegation haben. Im Vorfeld der Verhandlungen stießen Briefe des FYROM-Premierministers Nikola Gruevski, die er an das UNO-Generalsekretariat und an den Sondervermittler Nimetz geschickt hatte, in Griechenland auf Unverständnis. Entgegen der griechischen Position, bei den Verhandlungen in New York ausschließlich über die Namensfrage diskutieren zu wollen, brachte Gruevski in diesen Schreiben Themen wie die mazedonisch-orthodoxe Kirche oder den Namen des Flughafens in Thessaloniki zur Sprache. Weiterlesen ...

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Außenministerin Bakojanni berät mit EU-Kollegen über den Kaukasuskonflikt

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Belgien / Brüssel. Die griechische Außenministerin Dora Bakojanni nimmt am heutigen Mittwoch in Brüssel an einem EU-Sondertreffen des Rates für Allgemeine Angelegenheiten und Außenbeziehungen teil. Informationen aus dem Außenministerium zufolge wird man sich bei diesem Treffen vor allem mit den jüngsten Entwicklungen in der Kaukasusregion beschäftigen. Weiterlesen ...

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